Weitere Namen:
Balluk (Australien),
Barzaf (Äthiopien),
Bastard box (Großbritannien),
Blauer Gummibaum (Deutschland),
Blue gum (Großbritannien),
Blue gum (Deutschland),
Eucalypto (Italien),
Fieberbaum (Deutschland),
Gommeiro azul (Bolivien),
Kafur ag (Türkei),
Kupora maram (Indien),
Southern blue gum (Australien),
Tasmanian gum (Australien),
Handelsbeschränkungen
Schutzstatus nach Cites: nicht aufgeführt
Baum- und Stammbeschreibung
Allgemein: Von den etwa 600 Eukalyptus-Arten ist Blue Gum wohl die weltweit meistbekannte Art. Als eine der ersten außerhalb Australiens gepflanzten Baumarten ist Blue Gum heute der am häufigsten gepflanzte Eukalyptus in der Welt und findet seine Hauptverwendung als Brennholz- und Zellstofflieferant.
Ursprüngliches Vorkommen: E. globulus wird in vier Unterarten eingeteilt. Als typische Art wird die Unterart globulus angesehen. Ihr natürliches Vorkommen beschränkt sich auf die Südost-Küste Tasmaniens sowie kleine Gebiete an der Westküste, einige umliegende Inseln sowie in Victoria, Australien. Die anderen Unterarten finden sich im Norden Victorias und in New South Wales.
Vorkommen angebaut: Als eine der ersten außerhalb Australiens gepflanzten Baumarten ist Blue Gum heute der am häufigsten gepflanzte Eukalyptus in der Welt und findet seine Hauptverwendung als Brennholz- und Zellstofflieferant.
vorgebohrte Nagel- und Schraubverbindungen halten gut
Holzverwendung
Beschreibung: In vielen Ländern der Welt ist E. globulus der Hauptlieferant für Brennholz. Dies liegt an seiner Fähigkeit Ausschläge zu bilden. Das Holz brennt gut, hinterlässt nur wenig Asche und eignet sich hervorragend zur Herstellung von Holzkohle. Zukünftig wird es ein Ersatzenergieträger für Öl sein. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Verwendung als Zellstofflieferant. Förderlich ist der Umstand, dass die Rinde im industriellen Prozess mit eingesetzt werden kann was zu einer erhöhten Ausbeute führt.
Als Schnittholz wird E. globulus nur wenig geschätzt, da es schwierig zu sägen ist, oftmals Wachstumsspannungen aufweist und beim Trocknen stark schwindet.
Trotzdem wird es als Grubenholz, Pfahlholz und insbesondere in Portugal und Spanien als Bodenbelag und Möbelholz, sowohl als Schnittholz als auch Furnier eingesetzt.