Unter Brettschichtholz versteht man aus ca. 30 bis 40 mm dicke Lammellen verleimte und gehobelte Hölzer. Sie werden vorwiegend im Ingenieurholzbau, also bei hoher statischer Beanspruchung verwenden. Früher wurde Brettschichtholz auch als Leimbinder bezeichnet. mehr...
The Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora ist ein internationales Regierungsabkommen über den Handel mit wilden Tieren und seltenen Pflanzen und daraus hergestellte Produkte. mehr...
Die Dendrochronologie (griech. dendron = Baum, chronos = Zeit) ist eine Datierungsmethode der Archäologie, der Kunstwissenschaft und der Dendroökologie. mehr...
Als Edelholz wird Holz bezeichnet, das sich besonders hervorhebt durch: schöne / ausdrucksvolle Farbgebung, markante Farbkontraste, erstaunliche Maserungen, u.a. Auffälligkeiten gegenüber "normal" aussehendem Holz. Andere Besonderheiten können sein: hohes Gewicht/Dichte, besondere Resistenz gegegen Schädlingsbefall, seltenes Vorkommen, hoher Wert, hohe subjektive Wertschätzung u.a. . Hier einige wenige Beispiele für Edelhölzer: Mahagoni, Teakholz, Ebenholz, Pockholz, Grenadill, Madrona-Maser, Myrte-Maser, Zingana/Zebrano, Vavona-Maser, Rüster-Maser, gemaserter französ. oder nordamerik. Wallnuß, Platane, Eibe, Robinie, Buchsbaum, Vogelaugenahorn, geriegelter Ahorn, Kirschbaum, Birnbaum und viele mehr. mehr...
Der Festmeter ist ein Raummaß für Holz. 1 Festmeter (fm) entspricht 1 Kubikmeter (m³) fester Holzmasse, d. h. ohne Zwischenräume in der Schichtung. Das entsprechende Maß mit Zwischenräumen ist der Raummeter. mehr...
Als Holzbalkendecke bezeichnet man in der Bautechnik eine Geschossdecke, deren tragende Elemente aus Holz sind, in Form von gesägten oder behauenen Balken, die Balkenlage. Die Balken liegen auf den Außenwänden und den tragenden Innenwänden auf, ggf. auch auf speziellen Kragsteinen, die aus der Wand innen hervorragen. mehr...
Der Holzrahmenbau ist eine Sonderform des Holzbaues. Üblicherweise wird die Bauart, mit der Zimmerer Holzhäuser erstellen, als Holzrahmenbau bezeichnet. mehr...
Der Holzschutz bewahrt Holzkonstruktionen (z.B. Blockhaus, Dachstuhl, Möbel, Bauholz, Gartenholz, Leitungsmasten, Eisenbahnschwellen) vor Schädigungen durch Insekten und Pilze. Holzschutz kann baulich, physikalisch oder chemisch erfolgen. mehr...
Bei der Planung von vorbeugenden Holzschutzmassnahmen ist je nach der Gefährdung der konstruktive Holzschutz durch chemischen Holzschutz zu ergänzen. Regelungen befinden sich in der Din 68 800 Teil 3. mehr...
Als Holzspalter werden Geräte bezeichnet, die zum Aufspalten von Baumstücken benutzt werden. Dabei wird ein Spaltkeil oder -kreuz durch den Stamm getrieben. mehr...
Der Holztafelbau (auch Holztafelbauweise) ist eine Sonderform des Holzbaus und sehr eng verwandt mit dem Holzrahmenbau. Üblicherweise wird die Bauart, mit der die Fertighausindustrie Holzhäuser erstellen, als Holztafelbau bezeichnet. Aber auch die von den Zimmerern praktizierte Holzrahmenbauart ist eine Sonderform des Holztafelbaus. mehr...
Von Zimmerern und Tischlern werden Holzverbindungen genutzt, um Hölzer dauerhaft zu verbinden. Die Arten der Verbindungen sind in beiden Gewerken ähnlich; sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Größe. Eine Holzverbindung besteht grundsätzlich aus zwei Teilen, wobei sich ein Teil der Verbindung jeweils an beiden zu verbindenden Hölzern befindet, zum Beispiel Zapfen und Zapfenloch. mehr...
Die Leitungsbahnen der Gefäßpflanzen werden in Xylem und Phloem unterschieden. Sie ziehen sich durch den gesamten Spross und transportieren das Wasser in die Blätter und die Assimilate in die Speicherorgane der Pflanze. Dabei transportiert das Xylem das Wasser und das Phloem die Assimilate. Gefäßsporenpflanzen, Bedecktsamer und Nacktsamer unterscheiden sich unter anderem in der Anordnung dieser Leitungsbahnen. mehr...
Lignin (zu lateinisch lignum "Holz") ist ein phenolisches Makromolekül aus verschiedenen Monomerbausteinen und ein fester, farbloser Stoff, der in die pflanzliche Zellwand eingelagert wird und dadurch die Verholzung der Zelle bewirkt (Lignifizierung). Lignin ist damit neben der Zellulose der häufigste organische Stoff der Erde. mehr...
Der Begriff Meristem oder Bildungsgewebe bezeichnet einen Gewebetyp der Pflanzen, der aus undifferenzierten so genannten embryonalen Zellen besteht. Man findet primäre Meristeme einerseits im oberirdischen Teil der Pflanzen am äußersten Ende der Sprossspitzen. Hier werden Meristeme als Sprossapikalmeristeme bezeichnet. Darüber hinaus besitzen Wurzeln an ihren äußersten Spitzen Meristeme, die Wurzelmeristeme. Die Zellen der Meristeme sind, im Gegensatz zu ausdifferenzierten Zelltypen, theoretisch unbegrenzt teilungsfähig. Das Wachstum der Pflanzen beruht im Allgemeinen darauf, dass Spross- und Wurzelmeristeme an gegenüberliegenden Polen der Pflanze laufend Zellen an den Pflanzenkörper abgeben, die sich zu unterschiedlichen Organen, wie Spross, Wurzeln, Blättern, Seitentrieben oder Blüten entwickeln. mehr...
Meterholz ist - forstwirtschaftlich gesehen - die Vorstufe vom Brennholz. Es werden Baumstämme in möglichst genau 1 Meter lange Stücke geschnitten (meist mittels Motorsäge). Diese werden dann mit einem Holzspalter gespalten und anschließend zum Trocknen aufgeschichtet. Nachdem das Holz trocken ist, wird es oft mit einer Wippsäge in kleinere Stücke geschnitten, was dann das Brennholz ergibt. mehr...
Mykorrhiza (griech. mukês = Pilz, rhiza = Wurzel) bedeutet "Pilz-Wurzel". Als Mykhorrhiza bezeichnet man eine Wurzel, die von einem Mykorrhizapilz besiedelt ist und unter dem Einfluss dieses Pilzes morphologisch verändert wird. mehr...
In der Botanik bezeichnet Phloem (auch Siebteil oder Leptom = Siebteil ohne Festigungselemente) das Leitgewebe für den Nährstofftransport von den Blättern in Richtung Wurzeln. Zum Beispiel wird der vom Chlorophyll der Blätter produzierte Zucker innerhalb des Phloems in andere Pflanzenorgane transportiert. mehr...
Waagerecht verbautes Holz. Schließt Fachwerkwände aus Schwellen und Ständern oben ab. Oftmals werden auch die Längsbalken unter Kehlbalken als Rähm bezeichnet. mehr...
Der Raummeter ist ein Raummaß für Holz. 1 Raummeter (rm, Ster) entspricht 1 Kubikmeter (m³) geschichtete Holzmasse, einschließlich der Zwischenräume in der Schichtung. Ein Kubikmeter Holz ohne Zwischenräume ist der Festmeter. Ein Raummeter Rundholz entspricht ca. 0,75 Festmeter. mehr...
Das Richtfest (auch Weihefest, Hebefest oder Aufschlagfest) wird gefeiert, wenn der Rohbau eines Gebäudes fertig gestellt ist und der Dachstuhl errichtet ist, bzw. das Dach erstellt ist. mehr...
Im Handel und Transport ist eine 'ordentliche' Schichtung häufig unwirtschaftlich, z.B. für gespaltenes Kaminholz. Das entsprechende Gut wird dann einfach geschüttet, was deutlich mehr Luft in einem Raummeter Holz lässt als bei ordentlicher Schichtung. Man spricht dann vom Schüttraummeter. mehr...
Als Sklerenchym bezeichnet man ein Festigungsgewebe bei Pflanzen. Es tritt meist als Schicht um ein Leitbündel auf. Sklerenchymzellen bilden verdickte Sekundärzellwände aus, diese sind oft durch Lignin verstärkt. mehr...
Das Stabsperrholz (ST) nach DIN 68705-2 besteht aus einer Mittellage und den beiden quer aufgeleimten Absperrfurnieren, die ein Arbeiten der Hölzer unterbinden sollen. mehr...
Der Ständerbohlenbau war eine vor 1500 im süddeutschen Raum und in der Schweiz weit verbreitete Holzbauweise, bei der senkrechte Ständer in weitem Abstand auf einer Schwelle eingezapft sind. Zwischen den Ständern wurden senkrechte oder waagerecht übereinandergeschichtete, armdicke Bohlen eingefügt und durch Nuten oder Falze gesichert. Nach oben wurden Ständer und Bohlen mit einem Rahmholz (Rähm) abgeschlossen. mehr...
Bis in das 19. Jhdt hinein wurden für die Wasserversrogung Rohre aus Holz verwendet, die in Süddeutschland und in der Schweiz als Teuchel bezeichnet wurden. mehr...
Nach einer thermischen Behandlung von Hölzern über 24-48 Stunden bei bis zu 250°C, teilweise unter Ausschluss von Sauerstoff oder in Dampfatmosphäre, spricht man von Thermoholz. mehr...
Timber treatment in forestry describes the intensive treatment of timber with chemical agents to increase its durability and ability to be used in an otherwise inappropriate situation like inground use. Timber or lumber may be treated with a preservative that protects it from being destroyed by insects, fungus or exposure to moisture. mehr...
Der Begriff Trachee bezeichnet in der Botanik ein Gefäßelement des Xylems, welches sich im Leitbündel der Sprossachse höherer Pflanzen befindet. Angiosperme Samenpflanzen "transportieren" mit Hilfe der Tracheen Wasser aus den Wurzeln in die Blätter. Hierbei spielt der Wurzeldruck und der Transpirationssog eine Rolle. Tracheen sowie Tracheiden sind tote, verholzte Zellen. Nach Auflösung des Zellkerns und des Protoplasmas verbleiben neben einigen Resten des Endoplasmatischen Reticulums und Mitochondrien nur die kahlen Zellwände, die die eigentliche Transportfunktion erfüllen. mehr...
Das Umgebindehaus ist eine Weiterentwicklung des Blockhauses, das vor allem in der Oberlausitz, in Nordböhmen und in der Sächsischen Schweiz (Gebiete unter slawischem Einfluss) vom 17. bis 19. Jahrhundert verbreitet ist. Das gesamte obere Geschoss einer Hälfte oder des gesamten Hauses ruht dabei auf Holzsäulen, die zur Stabilität im Dreiecksverbund über Knagge oder Kopfverbund stabilisiert sind. mehr...
Im Holz von Angiospermen finden sich großlumige Tracheen für den Wassertransport. Im Zuge des sekundären Dickenwachstums werden diese vom Kambium immer wieder neu angelegt. Die nun weiter innen liegenden Tracheen sind nicht mehr aktiv am Wassertransport beteiligt. Tracheen sind tote Zellen, die sich in langen Bahnen längs durch den Spross ziehen. Da es für Schädlinge ein leichtes wäre durch diese "Kanäle" in die Pflanze einzudringen, verschließt die Pflanze diese, indem lebende Parenchymzellen, die um die Trachee liegen, durch Tüpfel in diese hineinwachsen, so eine Thylle bilden und die Trachee verschließen. Anschließend verholzen diese Parenchymzellen ebenfalls. mehr...
Das Xylem oder der Holzteil der höheren Pflanzen ist ein komplexes, holziges Leitgewebe, das dem Transport von Wasser und anorganischen Salzen durch die Pflanze dient, aber auch Stützfunktionen übernimmt. Das Xylem findet sich zusammen mit dem Phloem in Leitungsbahnen, den so genannten Leitbündeln, die die Sprossachsen (auch Stängel genannt), die Blattstiele und Blätter sowie die Blüten durchziehen. Wurzeln besitzen einen zentralen Xylemkern. mehr...
Die Zellulose (auch Cellulose) ist der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden (Massenanteil 50%). Die Zellulose ist deshalb das häufigste Polysaccharid. Sie ist ein unverzweigtes Polysaccharid, das aus mehreren Hundert bis zehntausend ß-Glucose-Molekülen ((1-4)ß-glykosidische Bindung) besteht. Cellulose wird in der Plasmamembran gebildet und vernetzt sich untereinander zu fibrillären Strukturen. Die räumliche Anordnung der Cellulosefibrillen wird durch die Microtubuli gesteuert. mehr...