Der Begriff Meristem oder Bildungsgewebe bezeichnet einen Gewebetyp der Pflanzen, der aus undifferenzierten so genannten embryonalen Zellen besteht. Man findet primäre Meristeme einerseits im oberirdischen Teil der Pflanzen am äußersten Ende der Sprossspitzen. Hier werden Meristeme als Sprossapikalmeristeme bezeichnet. Darüber hinaus besitzen Wurzeln an ihren äußersten Spitzen Meristeme, die Wurzelmeristeme. Die Zellen der Meristeme sind, im Gegensatz zu ausdifferenzierten Zelltypen, theoretisch unbegrenzt teilungsfähig. Das Wachstum der Pflanzen beruht im Allgemeinen darauf, dass Spross- und Wurzelmeristeme an gegenüberliegenden Polen der Pflanze laufend Zellen an den Pflanzenkörper abgeben, die sich zu unterschiedlichen Organen, wie Spross, Wurzeln, Blättern, Seitentrieben oder Blüten entwickeln. mehr...
Meterholz ist - forstwirtschaftlich gesehen - die Vorstufe vom Brennholz. Es werden Baumstämme in möglichst genau 1 Meter lange Stücke geschnitten (meist mittels Motorsäge). Diese werden dann mit einem Holzspalter gespalten und anschließend zum Trocknen aufgeschichtet. Nachdem das Holz trocken ist, wird es oft mit einer Wippsäge in kleinere Stücke geschnitten, was dann das Brennholz ergibt. mehr...
Mykorrhiza (griech. mukês = Pilz, rhiza = Wurzel) bedeutet "Pilz-Wurzel". Als Mykhorrhiza bezeichnet man eine Wurzel, die von einem Mykorrhizapilz besiedelt ist und unter dem Einfluss dieses Pilzes morphologisch verändert wird. mehr...