Unter Brettschichtholz versteht man aus ca. 30 bis 40 mm dicke Lammellen verleimte und gehobelte Hölzer. Sie werden vorwiegend im Ingenieurholzbau, also bei hoher statischer Beanspruchung verwenden. Früher wurde Brettschichtholz auch als Leimbinder bezeichnet. mehr...
Als Holzbalkendecke bezeichnet man in der Bautechnik eine Geschossdecke, deren tragende Elemente aus Holz sind, in Form von gesägten oder behauenen Balken, die Balkenlage. Die Balken liegen auf den Außenwänden und den tragenden Innenwänden auf, ggf. auch auf speziellen Kragsteinen, die aus der Wand innen hervorragen. mehr...
Der Holzrahmenbau ist eine Sonderform des Holzbaues. Üblicherweise wird die Bauart, mit der Zimmerer Holzhäuser erstellen, als Holzrahmenbau bezeichnet. mehr...
Der Holztafelbau (auch Holztafelbauweise) ist eine Sonderform des Holzbaus und sehr eng verwandt mit dem Holzrahmenbau. Üblicherweise wird die Bauart, mit der die Fertighausindustrie Holzhäuser erstellen, als Holztafelbau bezeichnet. Aber auch die von den Zimmerern praktizierte Holzrahmenbauart ist eine Sonderform des Holztafelbaus. mehr...
Von Zimmerern und Tischlern werden Holzverbindungen genutzt, um Hölzer dauerhaft zu verbinden. Die Arten der Verbindungen sind in beiden Gewerken ähnlich; sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Größe. Eine Holzverbindung besteht grundsätzlich aus zwei Teilen, wobei sich ein Teil der Verbindung jeweils an beiden zu verbindenden Hölzern befindet, zum Beispiel Zapfen und Zapfenloch. mehr...
Waagerecht verbautes Holz. Schließt Fachwerkwände aus Schwellen und Ständern oben ab. Oftmals werden auch die Längsbalken unter Kehlbalken als Rähm bezeichnet. mehr...
Das Richtfest (auch Weihefest, Hebefest oder Aufschlagfest) wird gefeiert, wenn der Rohbau eines Gebäudes fertig gestellt ist und der Dachstuhl errichtet ist, bzw. das Dach erstellt ist. mehr...
Der Ständerbohlenbau war eine vor 1500 im süddeutschen Raum und in der Schweiz weit verbreitete Holzbauweise, bei der senkrechte Ständer in weitem Abstand auf einer Schwelle eingezapft sind. Zwischen den Ständern wurden senkrechte oder waagerecht übereinandergeschichtete, armdicke Bohlen eingefügt und durch Nuten oder Falze gesichert. Nach oben wurden Ständer und Bohlen mit einem Rahmholz (Rähm) abgeschlossen. mehr...
Bis in das 19. Jhdt hinein wurden für die Wasserversrogung Rohre aus Holz verwendet, die in Süddeutschland und in der Schweiz als Teuchel bezeichnet wurden. mehr...
Das Umgebindehaus ist eine Weiterentwicklung des Blockhauses, das vor allem in der Oberlausitz, in Nordböhmen und in der Sächsischen Schweiz (Gebiete unter slawischem Einfluss) vom 17. bis 19. Jahrhundert verbreitet ist. Das gesamte obere Geschoss einer Hälfte oder des gesamten Hauses ruht dabei auf Holzsäulen, die zur Stabilität im Dreiecksverbund über Knagge oder Kopfverbund stabilisiert sind. mehr...