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Lignin (zu lateinisch lignum 'Holz') ist ein phenolisches Makromolekül aus verschiedenen Monomerbausteinen und ein fester, farbloser Stoff, der in die pflanzliche Zellwand eingelagert wird und dadurch die Verholzung der Zelle bewirkt (Lignifizierung). Lignin ist damit neben der Zellulose der häufigste organische Stoff der Erde.
Struktur und Zusammensetzung Lignin kann als höhermolekularer (MR ca. 5000 bis 10000) Abkömmling des Phenylpropans betrachtet werden, die je nach Holzart aus Strukturen zusammensetzt, welche auf Cumarylalkohol, Coniferylalkohol oder Sinapylalkohol zurückführen lässt. Das Lignin verschiedener Holz- bzw. Pflanzenarten (Gräser, Laub- oder Nadelbäume) unterscheidet sich durch den prozentualen Anteil der Alkohole. Die Bestandteile vernetzen sich in vielfältiger Form miteinander (Ether- und C-C-Bindungen) und bilden somit ein 3-dimensionales Netzwerk.
Analytik Folgende Nachweisreaktionen für Lignin sind bekannt: Rotfärbung durch salzsaure Phloroglucinlösung. Gelbfärbung mit Anilin/Schwefelsäure Violettfärbung mit Schiffscher Reagenz Ligninbausteine Man unterscheidet verschiedene Lignineinheiten: p-Cumarylalkohol (H-Einheit) Coniferylalkohol (G-Einheit) Sinapylalkohol (S-Einheit)
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