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Trachee


Der Begriff Trachee bezeichnet in der Botanik ein Gefäßelement des Xylems, welches sich im Leitbündel der Sprossachse höherer Pflanzen befindet. Angiosperme Samenpflanzen 'transportieren' mit Hilfe der Tracheen Wasser aus den Wurzeln in die Blätter. Hierbei spielt der Wurzeldruck und der Transpirationssog eine Rolle. Tracheen sowie Tracheiden sind tote, verholzte Zellen. Nach Auflösung des Zellkerns und des Protoplasmas verbleiben neben einigen Resten des Endoplasmatischen Reticulums und Mitochondrien nur die kahlen Zellwände, die die eigentliche Transportfunktion erfüllen.

In Tracheen sind die horizontalen Wände aufgelöst. Bei Tracheiden sind sie oft nur lokal durchbrochen. Die Endwände der Tracheen besitzen teilweise perforierte Querwände, an denen sie miteinander verbunden sind, damit Wasser ungehindert durch die Gefäße fließen kann. Sie bilden so ein langes Röhrensystem. Man kann zwischen Tracheen und Tracheiden unterscheiden, indem man eine Querschnittsuntersuchung bei einem histologischen Präparat vornimmt und die horizontalen Wände der jeweiligen Gefäße untersucht.

Tracheen sind im Gegensatz zu den Tracheiden ausschließlich für die Wasserleitung verantwortlich. Tracheiden haben durch Lignin verstärkte Sekundärwände und tragen somit auch zur Stabilität der Pflanze bei.

Die meisten Gymnospermen (Nacktsamer) nutzen für den Wassertransport nur die Tracheiden (Ausnahme: Gnetales), die Angiospermen (Bedecktsamer) haben sowohl Tracheiden als auch Tracheeen als wasserleitende Elemente für verbesserten Wassertransport.

 


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Quelle: Wikipedia.de