Anlässlich der Mitgliederversammlung des Deutschen Holzwirtschaftsrates am 16. November 2006 fand ein intensiver Informationsaustausch über die anstehenden Aufgaben der Dachorganisation sowie die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Holzwirtschaft statt. In allen holzwirtschaftlichen Bereichen von Industrie, Handwerk und Handel ist eine deutlich ausgeprägte Aufbruchstimmung festzustellen. Die wirtschaftliche Entwicklung wird durchweg positiv beurteilt. Die Umsatzentwicklung ist von Branche zu Branche unterschiedlich, aber meist deutlich nach oben gerichtet. Zum Teil fehlt qualifiziertes Personal. Gravierende Engpässe bestehen bei der Holzversorgung, was bereits zu Produktionseinschränkungen in mehreren Branchen geführt hat.
Im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird übereinstimmend davon ausgegangen, dass die Schubkraft der Konjunktur anhalten wird. Beklagt werden die starken Kostensteigerungen bei Rohholz, Energie, Transport und Leimen, die in den Endproduktpreisen nicht weitergegeben werden können. In Teilbereichen setzt sich der Konzentrationsprozess weiter fort. Vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Probleme bei der Rohstoffversorgung wird an alle Marktpartner appelliert, die Wertschöpfung möglichst im Inland zu halten.
Ein zentrales Thema war die Weiterentwicklung der Plattform Forst und Holz. Nachdem Forst- und Holzwirtschaftsrat den Handlungsrahmen definiert und ihren Willen zu einer verstärkten Zusammenarbeit und Bündelung der Interessen bekun-det und in ihren Gremien verbindlich beschlossen haben, geht es nun um die Konkretisierung weiterer Projektschritte.
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