Nach dem sehr guten Start ins Geschäftsjahr 2006
meldet die HOMAG Group AG auch für das 1. Halbjahr Zuwächse bei allen wichtigen
Kennzahlen. Der weltweit führende Hersteller von Maschinen und Anlagen für die
holzbearbeitende Industrie legte beim Auftragseingang mit einem Plus von 36
Prozent auf 374 Mio. Euro (Vj.: 275 Mio. Euro) im Branchenvergleich
überproportional zu und konnte weitere Marktanteile hinzugewinnen. Der
Auftragsbestand erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2006 um 57 Prozent auf
252 Mio. Euro (Vj.: 161 Mio. Euro) und der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 326
Mio. Euro (Vj.: 288 Mio. Euro). Zu beachten ist bei allen Zahlen die
rückwirkende Entkonsolidierung der IMA Klessmann GmbH zum 1. Januar 2005 - die
Vorjahreszahlen sind jeweils entsprechend angepasst.
Zum erfolgreichen 1. Halbjahr hat auch die Branchenmesse Xylexpo beigetragen,
die Mitte Mai in Mailand stattfand und von der positive Impulse ausgingen.
Aufgrund dieser guten Vorgaben korrigierte der HOMAG-Vorstand seine Prognose für
das Jahr 2006 insgesamt nach oben und rechnet jetzt mit einem Umsatzplus
zwischen zehn und 15 Prozent. Vorstandssprecher Dr. Joachim Brenk: "Trotz der
branchenüblich etwas ruhigeren Sommermonate ist die Auslastung bei einem
Großteil unserer Gruppenunternehmen bereits bis zum Jahresende gesichert." Mit
der Ertragssituation im 1. Halbjahr zeigt sich Brenk bedingt zufrieden: "Wir
konnten unsere Rendite zwar weiter verbessern, wollen hier aber künftig nochmals
zulegen."
Die Mitarbeiterzahl des Weltmarktführers hat sich zum Stichtag 30. Juni 2006
auf 4.530 erhöht, gegenüber 4.400 Mitarbeitern, die nach dem 1. Halbjahr 2005 in
der Unternehmensgruppe beschäftigt waren. Dabei sind auch im Inland zahlreiche
Arbeitsplätze entstanden. "Wir halten den Standort Deutschland nach wie vor für
attraktiv und investieren in diesem Jahr kräftig in unsere inländischen
Produktionsstätten", betont Joachim Brenk. Den Ausbau der Produktionsflächen bei
den Tochtergesellschaften WEINMANN im schwäbischen St. Johann-Lonsingen und bei
WEEKE in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh hat die HOMAG Group AG vor kurzem
abgeschlossen. Ein 8.000 Quadratmeter großer Neubau, mit dem das Stammwerk in
Schopfloch erweitert wird, soll Ende September fertiggestellt sein.
Von den einzelnen Regionen entwickelten sich die Märkte in Nordamerika,
Osteuropa sowie in den Staaten der GUS nach Unternehmensangaben im 1. Halbjahr
sehr gut. Das Inland und die westeuropäischen Märkte zeigten sich stabil auf
einem hohen Niveau. Als "etwas enttäuschend" bezeichnet Brenk die
Geschäftsentwicklung auf dem asiatischen Markt. "Wie die Maschinenbaubranche
insgesamt, so stellen auch wir insbesondere in China einen temporären
Sättigungsgrad fest", erläutert der Vorstandssprecher der HOMAG Group
AG.
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