In einer außerordentlichen Sitzung der Vorstände der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) und seiner Landesverbände am 23. Juni 2008 in Würzburg haben sich alle Verantwortlichen zum Ziel der Erhaltung, Sanierung und Fortführung der bewährten Verbandsstrukturen der Sägeindustrie Deutschlands bekannt.
Der nach dem Rücktritt von Hans-Günter Sturm amtierende Vorsitzende des VDS Reinhard Müller-Gei, Wallenfels, hatte die Sitzung einberufen.
Ihr Zweck war es, ein Konzept auszuarbeiten, das einerseits den jüngst ausgetretenen Unternehmensmitgliedern die Fortsetzung ihrer Mitgliedschaft ermöglichen und gleichzeitig in jedem Falle die Fortführung der erfolgreichen Sacharbeit des VDS gewährleisten soll.
Der Entwurf einer neuen Satzung und Beitragsordnung wurde übereinstimmend erarbeitet, der auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Abstimmung gestellt wird.
Die Entwürfe werden den Mitgliedern in Kürze vorgelegt.
Der VDS wird auch in Zukunft auf allen Ebenen (Bund und Europa) und in allen Gremien die Interessen der Säge- und Holzindustrie vertreten.
„Es wäre mehr als bedauerlich, wenn wir die einheitliche Interessenvertretung durch einen Bundesverband mit Landesverbänden und Unternehmensmitgliedern aufgeben müssten“, so Reinhard Müller-Gei in seinem Appell an die Branche.
Fachlich hat es in der Vergangenheit im VDS keine Auffassungsunterschiede zwischen den Unternehmens- und Verbandsmitgliedern des VDS gegeben, deshalb habe er noch Hoffnung eine Spaltung abzuwenden.
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