Stora Enso Timber hat beschlossen, die Produktion von ThermoWood-Produkten zu erweitern. Zu diesem Zweck wird im österreichischen Sägewerk Bad St. Leonhard mit einer Investition in Höhe von 5 Millionen EUR eine neue Trockenkammer gebaut, der im vierten Quartal 2008 in Betrieb gehen soll.
„Diese Investition ist der nächste Schritt auf unserem Weg zu einem führenden Hersteller von ThermoWood. Im Zusammenhang damit hat Stora Enso Timber auch beschlossen, die Entwicklung von ThermoWood organisatorisch in einer eigenen Produktlinie unter Leitung von Nils Bergström zusammenzufassen“, so Dieter Kainz, der bei Stora Enso Timber für Verkauf und Marketing verantwortlich ist. Stora Enso Timber hat fünf weitere Produktlinien – Tischlereikomponenten, KVH, WoodPax, Post & Beam und CLS.
ThermoWood von Stora Enso entsteht durch ein patentiertes Wärmebehandlungsverfahren, bei dem ausschließlich Dampf und Hitze verwendet werden. Das Endprodukt dieses Prozesses ist frei von Giftstoffen und Chemikalien. Die Wärmebehandlung hat eine dauerhafte Auswirkung auf die technischen Eigenschaften des Holzes, wie Dimensionsbeständigkeit und Haltbarkeit.
Die wichtigsten Endanwendungen sind Wand- und Deckenverkleidungen im Innenbereich, Außenverkleidung sowie dekorative und Gartenprodukte. Nils Bergström, Product Line Manager, ThermoWood, ist sich sicher, dass „die Investition ein voller Erfolg wird, da ThermoWood ungemein vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bietet und sich in Zukunft als eines der umweltfreundlichsten Baumaterialien durchsetzen wird.“
Durch die Investition wird Stora Enso Timber in Österreich und Finnland eine ThermoWood-Kapazität von insgesamt 30 000 m³ erreichen.
|