Wird ein Gebäude aus Holz errichtet, so muss bei der Planung auf den Holzschutz geachtet werden. In erster Linie gilt es Feuchtigkeit von den Holzbauteilen fernzuhalten, aber auch der Zuflug von Holz zerstörenden Insekten muss verhindert werden. Die richtige Ausführung eines Details kann über die Lebensdauer des Holzkonstruktion entscheiden. So kann bei Beachtung des baulichen/konstruktiven Holzschutzes in weiten Bereichen auf chemischen Holzschutz verzichtet werden. Aber es gibt auch Einsatzbereiche, Bauteile, die eines besonderen Holzschutzes bedürfen, der meist nicht allein durch die Verwendung von dauerhaften Holzarten gewährleistet werden kann.
Ist bei einer Holzkonstruktion ein Schaden durch Holz zerstörende Organismen aufgetreten, sei es durch eine mangelhafte Ausführung oder auch durch nicht kalkulierbare Wasserschäden innerhalb des Gebäudes, so gilt es die Ursachen, die Schädlingsart sowie das Schadensausmaß festzustellen, um in entsprechender Weise sanieren zu können. Darauf liefert ihnen das Seminar Schadensvermeidung im Holzbau am 25. November in Wien die Antworten: Zunächst werden die Holzschädlinge vorgestellt. Beim baulichen/konstruktiven Holzschutz soll vermittelt werden, wie durch konstruktive Maßnahmen die Gefahr eines Befalls durch Holz zerstörende Pilze und Käfer verhindert werden kann. In den Vorträgen über den chemischen Holzschutz wird über dessen Anwendungsbereiche und die entsprechenden Holzschutzmittel gesprochen. Im zweiten Block geht es um die Sanierung nach Auftreten eines Schadens an einer Holzkonstruktion, die Anwendung des Holzschutzes aus der Sicht eines Architekten sowie Fragen rund um die Gewährleistung im Holzbau. Zielgruppe: Holzbauer und Zimmerer, Vertreter von ausschreibenden Stellen, Baufirmen, Sachverständige, Planer und Architekten Ort: Holzforschung Austria, Franz Grill-Straße 7, 1030 Wien Preis: 210 Euro (exkl. 10% Mwst.), 10% Ermäßigung für ÖGH-Mitglieder. Der Seminarbeitrag beinhaltet Tagungsunterlagen, Kurszertifikat, Kaffeepausen und ein Mittagessen. Anmeldung und Informationen: HFA-Forum, Sandra Fischer, Tel. 01/798 26 23 -10, seminare@holzforschung.at sowie unter www.holzforschung.at (Seminare)
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