Als eine Veranstaltung mit europäischem Zuschnitt gelangt am 11. und 12. Juni 2008 in Köln (Congress Centrum / Gürzenich) erstmals der Kongress “Energieeffizientes Bauen mit Holz (EBH)“ zur Durchführung.
Das Programm weist folgende Schwerpunktthemen auf:
- Ökologische Betrachtungen im Holz-bau,
- Aufstockungen und Sanierungen,
- Haustechnik / Gebäudeautomation,
- Energiesysteme mit Zukunft,
- Energieeffizientes Bauen: Standards und architektonische Perspektiven (Solar-Architektur) sowie
- Ausblick: das Anforderungsprofil des
Holzbaus von morgen.
Veranstalter dieser Kongress-Premiere ist das international zusammengesetzte Forum Holzbau e.V. (Federführung: Berner Fachhochschule / BFH, Biel); als Mitveranstalter sind der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), der Holzabsatzfonds (HAF), die Europäische Vereinigung des Holz-baus (EVH), das Kompetenzzentrum Holz St. Vith sowie der Innungsverband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes (Schmallenberg) beteiligt.
Der vielzitierte Klimawandel mit sei-ner globalen Erwärmung zwingt zum Handeln, auch was den Energiebedarf und -verbrauch beim Bauen und Wohnen betrifft. Einen ökologischen Ansatz zum Umdenken bietet das energieeffiziente Bauen mit dem CO2-neutralen Rohstoff Holz. Zur Einstimmung in die generelle Kongress-Thematik werden die Rahmenbedingungen für erforderliche Veränderungen (“Bau- und Ener-giestandards im europäischen Vergleich“) erörtert, um dabei auch auf konkrete Zielsetzungen zu verweisen (Schweden: Im Jahre 2050 ohne CO2-Emmissionen und Atomstrom).
Neben dem Erfordernis, den Energiebedarf im Bauwesen zu reduzieren, wird die Quantifizierung der ökologischen Ei-genschaften von Werkstoffen und Verfahren in den Mittepunkt politischer und gesellschaftlicher Bewertungen rücken.
Die Plattform des EBH-Kongresses in Köln soll dazu genutzt werden, um den Holzbau als ökologische Bauweise darzustellen. Und dies nicht allein im Segment Neubau mit ein- und mehrgeschossiger Aufgabenstellung, sondern vermehrt in den Bereichen Aufstockungen und Sanierungen. Bei der nachfolgenden Objektnutzung soll eine einfach zu bedienende Systemregelung der Haustechnik für ein behagliches Raumklima in Verbindung mit einer guten Luftqualität (Stichwort: Komfortlüftung) sorgen. Neben der Senkung des Energieverbrauchs in Gebäuden wird es in Zukunft, angesichts der Endlichkeit fossiler Energieträger, unumgänglich sein, vermehrt Wärmeenergien zu nutzen, die Sonne, Luft und Erde kostenlos zur Verfügung stellen. In der Folge bedarf es neuer Anlagentechnologien in Abstimmung mit neuen Gebäudekonstruktionen.
Am zweiten Tag des EBH-Kongresses werden es die Projektierenden sein, die von der umfassenden Wissensvermittlung profitieren können. Namhafte Fachleute referieren u. a. über die Energieeffizienz unter Berücksichtigung von bestehenden Standards wie auch neuen Bezugsgrössen (Stichwort: Die 2000-Watt-Gesellschaft), über neue Planungsansätze (u.a. das Aktivhaus / das Passivhaus) und über die neu zu definierende Bauteilqualität (Fassade und Fenster).
Vorgestellt werden Referenzobjekte der solaren Architektur - auf nationaler und internationaler Ebene. – Eingebettet in die zweitägige Vortragsveranstaltung, bietet eine Fachausstellung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, neueste Entwicklungen und Innovationen im Holzhausbau in Augenschein zu nehmen.
Das ausführliche Programm des 1. EBH-Kongresses in Köln ist auf der Internetseite www.forum-holzbau.com (Link: Veranstaltungen) abgelegt.
Für weitere Informationen wende man sich an Frau Ingrid Andersen Mengel, Landesbeirat NRW e.V., Tel. (0049) 02972 96 25 40 / E-mail: mengel@holzbau-nrw.org.
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