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Homag Group AG wächst in stagnierendem Markt


17.11.05

Trotz eines stagnierenden Weltmarktes für Holzbearbeitungsmaschinen hat sich die positive Geschäftsentwicklung der Homag Group AG auch im dritten Quartal 2005 fortgesetzt. In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Auftragseingang des weltweit führenden Herstellers von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie um sieben Prozent auf 496 Mio. Euro (Vj.: 464 Mio. Euro). Der Auftragsbestand stieg um zehn Prozent auf 244 Mio. Euro (Vj.: 222 Mio. Euro) und der Umsatz verbesserte sich um drei Prozent auf 500 Mio. Euro (Vj.: 486 Mio. Euro). Gegenüber dem 30. September 2004 erhöhte sich auch die Mitarbeiterzahl nach dem Ende der ersten drei Quartale 2005 von 5.143 auf 5.235 Beschäftigte. Für das Gesamtjahr 2005 bleibt der Vorstand bei seiner Umsatzprognose und geht weiterhin von einem Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.

Diese im Verhältnis zur Branchensituation überproportionale Entwicklung der Homag Group AG führt Vorstandssprecher Klaus Bukenberger neben den auf der Branchenmesse Ligna erfolgreich vorgestellten, innovativen Produkten insbesondere auf die konsequente Wachstumsstrategie des Global Players
zurück: "Wie in den Jahren zuvor haben wir auch 2005 unsere weltweite Präsenz weiter ausgebaut. Neben unserer weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation haben wir sukzessive unsere Fertigungskapazitäten in den Zukunftsmärkten ausgebaut und sind in Osteuropa und Asien bereits sehr gut aufgestellt." Im asiatischen Raum erzielte die Homag Group AG in den ersten neun Monaten 2005 auch ihre größten Wachstumsraten und konnte in Osteuropa das hohe Niveau des Vorjahres annährend halten. Erfreulich entwickelten sich nach Unternehmensangaben auch das Inland und die westeuropäischen Märkte, während in Nord- und Südamerika branchenweit ein Rückgang zu verzeichnen war.

In ihren ausländischen Produktionsstätten fertigt die Homag Group AG Einstiegsprodukte für die lokalen Märkte und kann damit erfolgreich im Wettbewerb gegen lokale Anbieter bestehen. Bukenberger: "Wir sehen unsere ausländischen Produktionsstandorte nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu unseren Stammwerken in Deutschland, in denen wir auch weiterhin unsere komplexen und hochwertigen Maschinen und Anlagen fertigen." Bester Beleg für die erfolgreiche Wachstumsstrategie des Technologieführers ist das seit 1993 bestehende Werk im chinesischen Shanghai, bei dem Ende Oktober eine weitere Ausbaustufe fertiggestellt wurde. Auf rund 10.000 qm produzieren hier 200 Mitarbeiter Produkte, die in erster Linie für den asiatischen Markt bestimmt sind. Auch in Osteuropa erhöht der Weltmarktführer seine Kapazitäten und will seine polnische Produktionsstätte im kommenden Jahr weiter ausbauen.

Diese seit vielen Jahren konsequent verfolgte Strategie findet auch im Maschinenbau insgesamt Anerkennung: Auf dem 1. Deutschen Maschinenbaugipfel, der Mitte Oktober in Berlin stattgefunden hat, wurde die Gesamtstrategie der Homag Group AG mit dem "Strategiepreis Maschinenbau" für das beste Geschäftsmodell ausgezeichnet.

Trotz des positiven Geschäftsverlaufs ist der Vorstand mit der Ertragssituation jedoch nicht zufrieden. "Wir konnten unser operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr zwar verbessern, nach wie vor wirken sich allerdings der intensive internationale Wettbewerb, die sehr hohen Rohstoff- und Energiepreise sowie der starke Euro negativ auf unsere Margen aus", erläutert Bukenberger. Mit dem kürzlich bekannt gegebenen Verkauf der IMA Klessmann GmbH zum 31. Oktober 2005 sieht der Vorstand die Homag Group allerdings sehr gut aufgestellt, klar im Markt positioniert und rechnet mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung.

 



News-ID: 08R2PZKHBF

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