Herausragende Beiträge über die Bedeutung nachhaltiger Waldnutzung und moderner Holzverwendung hat der Holzabsatzfonds heute mit dem Deutschen Journalistenpreis Forst & Holz ausgezeichnet. Zum zweiten Mal wurde der Preis an Journalisten aus Presse, TV und Hörfunk verliehen, die mit ihrer Arbeit das öffentliche Bewusstsein für die Potenziale des Roh-, Bau- und Werkstoffes Holz stärken.
"Uns geht es darum, Menschen über alle Altergruppen eine Erkenntnis zu vermitteln: Wer Wachstum und Lebensqualität zugleich will, muss die Wirkungen unseres Tuns auf Klima und Umwelt im Auge behalten. Holz ist ein Rohstoff mit Tradition – und eine Ressource für die Zukunft", sagte Dirk Alfter, Vorstandsvorsitzender des Holzabsatzfonds, bei der Preisverleihung im Rahmen der LIGNA+, Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft in Hannover.
Steigendes Interesse an Wald, Holz und Nachhaltigkeit
Insgesamt 124 Berichte, Reportagen und Features reichten die Journalisten in diesem Jahr ein – eine Steigerung um 20 Prozent gegenüber dem ersten Wettbewerb im Jahr 2005. Der mit jeweils 3.500 Euro dotierte Preis ging im Bereich Print an Christina Elmer für ihren Beitrag "Deutsche Eiche – krankes Kind", der in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung erschien. In der Kategorie TV überzeugte das Feature "Unternehmen Wald", das Christian Schmidt und Katrin Warnicke für die Reihe "Welt der Wunder – schau dich schlau" bei RTL II gedreht hatten. Für seine Sendung "Auf dem Holzweg in die Zukunft? Holz- und Forstwirtschaft in NRW", die von WDR 5 ausgestrahlt wurde, erhielt der verantwortliche Redakteur Rainer Bloscheck den ersten Preis in der Kategorie Hörfunk.*
Die unabhängige Jury lobte die Qualität der drei Beiträge, die auf unterschiedliche Zielgruppen zugeschnitten waren. Insbesondere die Originalität der Beiträge, ihr hoher Informationswert sowie die differenzierte Darstellung des Themas bei gleichzeitig mediengerechter Umsetzung fanden die Anerkennung des Gremiums. Das Themenspektrum reichte von den Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen des bewirtschafteten Waldes über die Leistungen nachhaltiger Forstwirtschaft bis hin zum Einsatz von Holz in Architektur, Möbelbau und in der Energiegewinnung. Dem Bewertungsgremium gehörten namhafte Journalisten an: Ulrich Brenner, Leiter der Deutschen Journalistenschule München, Angela Elis, Moderatorin bei 3sat und mdr/ARD, Barbara Friedrich, Chefredakteurin von Architektur & Wohnen sowie von Country, Christof Gaißmeyer, Wirtschaftsredakteur beim SWR, Ilona Jerger, Chefredakteurin von natur+kosmos, Josef Krauhausen, Redakteur beim Holz-Zentralblatt, Lars Langhans, Pressesprecher des Holzabsatzfonds, Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung sowie Dr. Eckart Klaus Roloff, Leiter des Ressorts Wissenschaft und Praxis beim Rheinischen Merkur.
2005 waren in Osnabrück die folgenden Preisträger geehrt worden: In der Kategorie Print Thomas Schulz (Spiegel) sowie das Volontärsteam der Fuldaer Zeitung, in der Kategorie Hörfunk Heiner Kunold (SWR1), in der Kategorie Fernsehen Louisa Matsa (Welt der Wunder, Pro 7).
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