Die HOMAG Group AG blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2006 zurück und konnte bei allen wichtigen Kennzahlen deutlich zulegen. Nach vorläufigen Zahlen verbesserten sich der Auftragseingang des weltweit führenden Herstellers von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie um 21 Prozent auf 626 Mio. Euro (Vj.: 517 Mio. Euro) und der Auftragsbestand um 34 Prozent auf 193 Mio. Euro (Vj.: 144 Mio. Euro). Der Umsatz im Konzern stieg um 13 Prozent auf 705 Mio. Euro (Vj.: 625 Mio. Euro). Zu beachten ist bei allen Zahlen die rückwirkende Entkonsolidierung der IMA Klessmann GmbH zum 1. Januar 2005 - die Vorjahreszahlen sind jeweils entsprechend angepasst.
Nach einem "herausragenden ersten Halbjahr" kam es laut Vorstandssprecher Dr. Joachim Brenk zu der "erwarteten leichten Beruhigung im dritten und vierten Quartal 2006". In einem insgesamt wachsenden Weltmarkt konnte die Unternehmensgruppe damit im Jahr 2006 noch etwas stärker zulegen als die Branche und ihre führende Marktposition weiter ausbauen. Die gute Auslastung bei allen Unternehmen der Gruppe sowie positive Effekte aus dem zu Jahresbeginn 2006 eingeleiteten Ertragsoptimierungsprogramm "Projekt 2008" haben die Ertragssituation bei der HOMAG Group AG deutlich verbessert. Brenk
erklärt: "Mit unserem Ergebnis von 2006 sind wir zufrieden und haben unsere Planungen dabei sogar etwas übertroffen."
Ein guter Auftragseingang zu Jahresbeginn sowie der hohe Auftragsbestand sorgen laut Joachim Brenk für "einen guten Start ins laufende Geschäftsjahr." Und auch für 2007 insgesamt zeigt sich der Vorstand durchaus optimistisch. "Die Vorzeichen im Markt sind positiv, sodass wir nach dem sehr guten letzten Jahr auch 2007 weiter wachsen wollen", betont Brenk. Dazu beitragen soll unter anderem die weltweit größte Branchenmesse Ligna, die im Mai wieder in Hannover stattfindet und von der der Weltmarktführer weitere Impulse erwartet.
Im vergangenen Geschäftsjahr hat die HOMAG Group AG 245 neue Arbeitsplätze geschaffen und die Mitarbeiterzahl zum 31. Dezember 2006 auf 4.694 erhöht, gegenüber 4.449 Mitarbeitern zum Jahresende 2005. Gut 150 dieser neuen Arbeitsplätze sind dabei in Deutschland entstanden - nicht zuletzt aufgrund der kräftigen Investitionen in die Fertigungsstätten in Schopfloch, im schwäbischen St. Johann-Lonsingen sowie in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh. Diese Erweiterung der inländischen Produktionsflächen ist für Vorstandssprecher Brenk der klare Beleg dafür, "dass unser Produktionsschwerpunkt auch künftig in Deutschland sein wird".
Bei den einzelnen Regionen berichtet der Global Player über eine starke Marktentwicklung in Osteuropa und den Staaten der GUS sowie von einem Wachstum in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zufrieden zeigt man sich im Konzern auch mit dem Geschäftsverlauf in den übrigen westeuropäischen Auslandsmärkten sowie in Nordamerika. In Asien hat sich der Markt nach Unternehmensangaben differenziert entwickelt - teilweise war eine Marktberuhigung zu beobachten, im chinesischen Markt konnte der Absatz jedoch gesteigert werden.
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