Der Trend zum Energiesparen hat im vergangenen Jahr für einen Aufschwung bei den deutschen Herstellern von Fenstern gesorgt. Insgesamt wurden im Jahr 2006 rund 12,7 Millionen Fenstereinheiten verkauft und damit 9,6 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der Verband der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF) in Frankfurt mit. Der Umsatz der Branche kletterte – insbesondere aufgrund der vermehrt vorgenommenen energetischen Sanierungen und der höherwertigen Ansprüche der Kunden - auf rund 7,6 Milliarden Euro.
„Stark gestiegene Energiepreise und staatliche Anreize für die Gebäudesanierung haben vielen Hauseigentümern und Vermietern den Anstoß gegeben, Fenster und Fassade zu renovieren“, begründet VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn den Zuwachs. Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einer weiteren – wenngleich auch abgeschwächten – Steigerung des Fensterabsatzes um 1,1 Prozent auf 12,8 Millionen Einheiten. In Deutschland gibt es über 8.000 – zum überwiegenden Teil handwerklich strukturierte – Fenster herstellende Betriebe.
|
|