haben klingende lateinische Namen, wie Hylotrupes bajulus, Anobium
punctatum oder Serpula lacrymans, und sie haben eines gemeinsam: Holz, das nicht
ausreichend geschützt ist, verwandeln sie in kürzester Zeit in unansehnliches
und damit unbrauchbares Material.
Um die zerstörerische Kraft von Hausbock, gemeinem Nagekäfer oder echtem Hausschwamm einzudämmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten des vorbeugenden Holzschutzes. Eine davon ist die Heißluftbehandlung - noch bevor chemischer Holzschutz aufgebracht wird.
Für dieses Verfahren gibt es nun einheitliche europäische Leistungsanforderungen in Form der VORNORM ÖNORM CEN/TS 15003, um die Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten zu gewährleisten.Als
Bekämpfungsmaßnahme sollte eine Heißluftbehandlung Bestandteil eines integrierten Sanierungskonzepts mit einer sorgfältig vorgeschriebenen Strategie sein, welche eine Reihe von Maßnahmen umfasst, die den besonderen Bedingungen eines jeden Einzelfalls Rechnung tragen.
Begleitende physikalische Maßnahmen, die zweckmäßige Bauarbeiten gegen Feuchtezutritt umfassen und jegliche Feuchte austrocknen, können eine wesentliche Voraussetzung für die Anwendung eines jeden Bekämpfungsverfahrens sein. Eine Expertise sollte alle regionalen, praktischen, umweltrelevanten, wirtschaftlichen, Sicherheits- und anderen Faktoren in Betracht ziehen, die für die Entscheidungen von Bedeutung sein können. Bei sorgfältiger Ausführung beeinflusst eine Heißluftbehandlung die mechanischen Eigenschaften des betroffenen Holzes nicht.
Erhältlich ist VORNORM ÖNORM CEN/TS 15003 'Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten - Kriterien für Heißluftverfahren zur Bekämpfung von holzzerstörenden Organismen' im Webshop http://www.on-norm.at/shop
News-ID: 08Y3EQ8W4C
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