Im letzten Jahr gab es im bundesdeutschen Ein- und Zweifamilienhausbau weniger Baugenehmigungen. Zugleich stieg aber die Zahl der neu genehmigten Fertighäuser. Während die Gesamtzahl der genehmigten Häuser nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) um 0,2 Prozent auf 133.189 sank, legten die Fertighäuser gegen den Trend um 0,6 Prozent auf 18.934 zu. BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas: „Damit bestätigt sich erneut, dass Fertighäuser in Deutschland immer beliebter werden.“ Grund dafür seien die ökologische Holz-Bauweise und die hohe Energieeffizienz der Fertighäuser.
Auch 2006 konnten die Fertighausbauer ihren Marktanteil weiter – wenn auch nur leicht – steigern. Lag dieser im Jahr 2004 bei 13 Prozent an den genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern, so betrug er 2005 schon 14,1 Prozent und steigerte sich im letzten Jahr auf 14,2 Prozent.
Besonders beliebt ist die Fertigbauweise in Baden-Württemberg mit einem Marktanteil von 23,1 Prozent. Es folgen Hessen (21,4), Rheinland-Pfalz (20,1), Bayern (15,7) und Berlin/Brandenburg (15,6).
Die meisten Ein- und Zweifamilienhäuser aller Bauweisen wurden 2006 in Nordrhein-Westfalen (26.486), Bayern (25.774), Baden-Württemberg (17.127), Niedersachsen (15.251) und Rheinland-Pfalz (8.478) genehmigt.
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