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IPH und Eisbachtaler Fensterbau luden zur Info-Tagung in Girod


10.12.07

„Holz ist viel zu schade zum Verheizen – macht lieber Fenster daraus!“ So der Tenor bei einer Info-Tagung von Initiative ProHolzfenster und Eisbachtaler Fensterbau GmbH Ende November in Girod bei Montabaur im Westerwald. Auch beim Fachseminar einen Tag später waren Informationen aus erster Hand zum Thema Holzfenster bei Technikern und Architekten sehr gefragt.

Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung waren der Einladung gefolgt: darunter die rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Ulla Schmidt und Harald Schweitzer, Wolfgang Rödler und Siegfried Schmidt vom Landesfachverband HKH sowie Vertreter von Kreishandwer-kerschaft, Handwerkskammer, Amt für Denkmalpflege, Bürgermeister, Beigeordnete und Stadträte. Die Initiative ProHolzfenster setzte mit dieser Veranstaltung ihre Reihe „Brunch mit der Politik“ fort, in der sie gezielt das Gespräch mit regionalen Multiplikatoren und Entscheidern sucht.

Mit großem Interesse folgten die Gäste den Ausführungen von IPH-Geschäftsführer Heinz Blumenstein, der die vielfachen Vorteile des Holzfensters von der Langlebigkeit bis zur hervorragenden Ökobilanz ins Feld führte. Einen besonderen Appell richtete dieser an die Politiker: „Die Holzfensterproduktion schafft heimische Arbeitsplätze!“ Von der hohen Sicher-heit, die Holzfenster bieten, konnten sich die Anwesenden bei einer Demonstration vor Ort selbst überzeugen: Einbruchsversuch und Brandversuch im Werkstoffvergleich machten die Überlegenheit von Holz deutlich.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher auch bei der anschließenden Betriebsführung. Die Schwestern Edeltrud Dupp und Elfi Quirmbach haben aus der 2004 gegründeten Eisbachtaler Fensterbau GmbH in kurzer Zeit einen mustergültigen mittelständischen Meisterfachbetrieb gemacht. Das Familienunternehmen mit rund 5000 qm Betriebsfläche gilt weit über Rheinland-Pfalz hinaus als zuverlässiger Lieferant von Holzfenstern, Denkmalfenstern, Türen, Wintergärten, Möbeleinrichtungen und Feuerwehreinrichtungen. Mit gezielter Beratung und eigenem Aufmaß vor Ort, eigener Herstellung und Montage erhalten die Kunden einen Komplettservice.

Am Nachmittag rundeten kurze Vorträge von Partnerfirmen die Veranstaltung ab: Die Holzarten im Fensterbau erläuterte die Firma Holz Gross. Winkhaus stellte innovative Beschläge vor und Interpane energiesparende Isoliergläser. Wissenswertes zur Bauanschlussfuge gab es von Würth und über Oberflächen und Premiumfenster informierte Glasurit.

Beim Technik-Fachseminar am Tag darauf lieferten Architekten eine interessante Information: Bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand werde meist erst gar nicht nach Holzfenstern gefragt, sie seien oft schlichtweg außen vor. Dies zeigt, wie wichtig gerade solche Info-Veranstaltungen vor Ort sind. Beim Politik-Brunch hatte es Landesinnungsmeister Siegfried Schmidt auf den Punkt gebracht: „Die Vorteile des Holzfensters sind einfach noch nicht genug bekannt. Hier müssen wir alle – und ich meine damit auch die Architekten und Verbände – einfach mehr tun!“



News-ID: 08Q2ZG7Z6H

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