Das Raumklima entscheidet maßgeblich über den Wohlfühlfaktor im
eigenen Zuhause. Gesundheitsbewußte Menschen achten deshalb bei der Auswahl
ihrer Möbel auf eine gesunde und schadstofffreie Wohnumgebung.
Möbel aus Massivholz verbessern nach Auskunft von Dr. Lucas Heumann,
Vorsitzender der Initiative Pro Massivholz, die Luftqualität in Innenräumen. Der
Grund dafür ist die Zellstruktur des natürlich gewachsenen Materials Holz. Durch
ihre offenporigen Oberflächen absorbieren Massivholzmöbel beachtliche Mengen an
Schadstoffen. „Das Holz wirkt wie ein Luftfilter: Es nimmt Substanzen wie
Zigarettenrauch, Lösemittel, Stickstoffoxide und sogar Formaldehyd auf und gibt
sie beim nächsten Lüften wieder nach außen ab“, so Heumann.
Schadstoffe und Staub in der Raumluft sind nicht zuletzt für den starken
Anstieg von Allergien und Asthma in den Industrieländern verantwortlich. Nach
den vom Robert- Koch-Institut (Berlin) veröffentlichten Ergebnissen des
Bundes-Gesundheits-Surveys wird bei 47 Prozent aller Frauen und 33 Prozent aller
Männer im Laufe ihres Lebens eine allergische Erkrankung diagnostiziert. Jeder
zweite bis dritte Deutsche leidet also mindestens einmal in seinem Leben an
einer Allergie.
Massives Holz hemmt das Entstehen von allergischen Reaktionen. Weil Holz sich
im Gegensatz zu anderen Materialien nicht elektrostatisch auflädt, zieht es
keinen Staub an. Das ist besonders für Menschen mit Allergien und
Atemwegserkrankungen eine Entlastung. Nach Angaben des Ärzteverbandes deutscher
Allergologen gehört die Hausstaub-Allergie mit acht bis zwölf Millionen
Betroffenen zu den am häufigsten unterschätzten Krankheiten.
Generell sind Möbel aus massivem Holz unter hygienischen Gesichtspunkten
empfehlenswert. So haben zum Beispiel die für Magen-Darm-Krankheiten
verantwortlichen Bakterien auf der offenporigen Holzoberfläche keine
Überlebenschance.
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