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Elmia wird mit Anfragen überhäuft


30.03.05

Mehr Aussteller als je zuvor kommen aus Ländern, die nicht direkt zum Norden Europas zählen. Auf der einen Seite machte der Sturm, der rund 75 Millionen Kubikmeter Holz warf, Schweden zu einem interessanten Markt für viele Produkte und Dienstleistungen. Auf der anderen Seite sorgt ein Anspringen der Konjunktur in der internationalen Forstwirtschaft für neue Chancen für immer mehr Unternehmen.

Die Sturmkatastrophe hat auch länger dauernde Folgen. Der schwedische Markt für neue und gebrauchte Forstmaschinen ist überhitzt. Die Hersteller versuchen, Lieferungen für andere Länder auf den schwedischen Markt umzuleiten und Unternehmer aus Ländern rund um die Ostsee bringen ihre Maschinen nach Schweden, um bei den Aufräumarbeiten im Windwurf zu helfen.

Aber nach dem Sommer werden sich die Verkäufe auf andere Länder rund um die Ostsee verlagern, meint Torbjörn Johnsen. Daher sei die Elmia Wood 2005 besonders wichtig für die nordischen Maschinenhersteller.

Märkte verschieben sich
Alles deutet darauf hin, dass Unternehmer aus den baltischen Staaten, Deutschland, Finnland und auch Irland sich voll in Schweden engagieren. Zur Zeit ist daher der Holzeinschlag in ihren Heimatländern etwas ruhiger, Investitionen könnten warten. Wenn diese Lohnunternehmer dann nach Hause zurückkehren, wartet Arbeit auf sie, gibt es Investitionsbedarf.

Ich kann mir auch vorstellen, dass die Unternehmer nach ihrem Einsatz in Schweden den Nutzen modernster Technik besonders zu schätzen wissen, meint Torbjörn Johnsen.

Geheimnisse bis zum Messebeginn
Die Elmia Wood 2005 bleibt das große Ereignis, bei dem die großen Neuheiten vorgestellt werden.  Was können die Besucher dieser Messe erwarten?

Die Hersteller halten sich wie gewöhnlich sehr bedeckt, erläutert Projektleiter Torbjörn Johnsen. Wie jedes Mal gibt es in der Vorbereitungsphase zur größten Forstfachmesse der Welt eine große Geheimniskrämerei. Was an Technik auf der Elmia Wood seine Weltpremiere erleben soll, rollt erst am letzten Abend vor Messebeginn auf das Gelände, gut versteckt unter Planen. Daran lässt sich die Bedeutung ablesen, die die Aussteller der Elmia Wood beimessen.

Ein guter Indikator für die Attraktivität der Elmia Wood als Neuheiten-Messe ist das Interesse von Journalisten aus dem Ausland. Auch hier haben sich schon mehr angemeldet als je zuvor!

Wenn man Spekulationen zu den Neuheiten anstellen sollte, die auf dieser Messe präsentiert werden, bieten sich schon konkrete Themen wie noch mehr Automatisierung, Rationalisierung bei der Durchforstung durch das Mehr-Baum-Verfahren und fahrerlose Forstmaschinen ganz konkret an, sind Torbjörn Johnsens Tipps.

Auch kleine, wichtige Neuheiten
Die Forstmaschinen ohne Fahrer wird man als Prototypen sehen. Ein Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der elektronischen  Ausleger-Steuerung, dem Pendant der Forsttechnik zum Fly-by-Wire in der Luftfahrt. Diese Technik wird wohl demnächst Marktreife erlangen.
Bei den wichtigen Neuheiten wird es aber nicht nur große Maschinen geben. Es gibt hohen Bedarf an optimierter Ausrüstung und Technik auch im Bereich von Kleingeräten und beim Zubehör, unterstreicht Torbjörn Johnsen. Gute Beispiele dafür seien die kleinen mobilen Sägewerke, die als Folge der Sturmschäden sehr gefragt seien. Auch alles, was für Planung, Bodenvorbereitung und Pflanzung nötig ist, erfreue sich einer starken Nachfrage das internationale Interesse an der Elmia Wood 2005 (1. -4. Juni 2005)  ist riesengroß.

 



News-ID: 08B2WDAAQ4

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