Die Tarkett AG erzielte im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von 1436,8 Mio Euro gegenüber 1394,3 Mio Euro im Vergleichszeitraum 2003. Dies entspricht einer Steigerung von 3 % bei aktuellen Wechselkursen und 5,1 % bei konstanten Wechselkursen.
Die Umsatzentwicklung nach Produktsegmenten und bei aktuellen Wechselkursen (konstante Kurse in Klammern) verlief wie folgt: Elastische Produkte stiegen im Umsatz um 3,6% (5,7%) zu.Hierzu konnten beide Divisionen gleichermassen beitragen: Die Produkte für den Handelsbereich stiegen um fast 4 % (6.6%) während die elastischen Beläge für den Objektbereich um 3,2% (4,7%) wuchsen. Die Umsätze für Holz gingen um 1,2 % zurück, wuchsen jedoch bei konstanten Kursen um 2,9% und die Laminate setzten ihren Wachstumstrend mit einem erneut hohen Plus von 39,3 % (39,5%) fort.
Die Umsatzentwicklung nach Regionen und Märkten bei aktuellen Kursen (konstante Kurse in Klammern): Westeuropa zeigt mit einem Plus von 3,5% (3.3%)eine positive Umsatzentwicklung. Positivfaktoren waren hier die grossen Volumenmärkte mit einem Umsatz-Plus von 11.8% (10,8 %) in Grossbritannien und Südeuropa inkl . Benelux mit einem Plus von 7,8 % ( +7,4 %) und Frankreich mit einem Plus von 1 ,9 % aber auch der deutsche Markt mit einem Plus von 3,1 % . Die Umsätze in Osteuropa inklusive Russland stiegen ein weiteres Mal diesmal um 21,2 % (21,2%), positiv beeinflusst durch den Umsatzbeitrag des Jointventures mit Sintelon. Nordamerika verlor 6,4 % an Umsatz, konnte dagegen bei konstanten Kursen um 1,5 % an Umsatz zulegen.
Das EBITA für 2004 erreicht 97,3 Mio Euro und liegt damit 7 % unter dem Ergebnis von 105,3 Mio Euro für 2003. Hauptgrund: Die stark gestiegenen Rohmaterialkosten für elastische Produkte, die besonders das Ergebnis der Handelsdivision beeinträchtigten. Alle Anstrengungen zur Senkung der indirekten Kosten konnten diesen negativen Effekt nur teilweise kompensieren. Tarkett steigerte das Nettoergebnis dennoch von 42,3 Mio Euro in 2003 auf 42,5, Mio Euro für das Geschäftsjahr 2004.
Der in 2005 weitergehende Anstieg der Rohstoff-Preise wird weitere Anpassungen für die Abgabepreise des Unternehmens notwendig machen und stellt zudem eine Herausforderung für die Ertragskraft des Unternehmens dar. Die Tarkett AG reagiert darauf weiter mit zusätzlichen Kostensenkungsprogrammen und setzt ihren Kurs mit Konzentration auf Innovation; Wachstumsmärkte und gesteigerte Produktivität fort.
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