Ein Verfahren zur Prüfung von Holzschutzmitteln liefert die neue VORNORM ÖNORM CEN/TS 12037. Sie gilt für Mittel, die zur Behandlung von Holz vorgesehen sind, das ohne Erdkontakt und ohne zusätzlichen Schutz durch eine Oberflächenbeschichtung der Witterung ausgesetzt werden soll.
Hauptziel des Verfahrens ist es, die relative Wirksamkeit eines Holzschutzmittels zu bewerten, das mit einem seiner praktischen Anwendung entsprechenden Verfahren auf Prüfkörper aus Kiefernsplintholz mit einer Überplattung auf-/eingebracht wird. Es spiegelt die mögliche Gebrauchstauglichkeit des Holzschutzmittels im Einsatz wider.
Das Verfahren befasst sich mit dem Schutz gegen Fäulnis, die auftritt, wenn die Prüfkörper einem großen Spektrum an Mikroorganismen ausgesetzt werden, die ohne Erdkontakt unter natürlichen Bedingun-gen vorkommen. Es berücksichtigt auch die physikalisch-chemischen Auswirkungen der Bewitterung auf die Gebrauchstauglichkeit des mit Holzschutzmitteln behandelten Holzes.
Erhältlich ist VORNORM ÖNORM CEN/TS 12037 'Holz-schutzmittel - Freilandversuche zur Bestim-mung der relativen Schutzwirkung eines Holz-schutzmittels ohne Erdkontakt - Verfahren mit horizontaler Überplattung (Lap-joint)' im Webshop: www.on-norm.at
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