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Homag Group kann Auftragseingang deutlich steigern


02.09.04

Von der weltweiten konjunkturellen Erholung im Maschinenbau seit Jahresanfang kann auch die Homag Group AG deutlich profitieren. Im ersten Halbjahr 2004 verzeichnete der weltweit führende Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie ein Plus beim Auftragseingang von 21,5 Prozent auf 311,5 Mio. Euro (Vj.: 256,3 Mio. Euro). Der Umsatz legte um 6,8 Prozent auf 302,8 Mio. Euro zu (Vj.: 283,4 Mio. Euro). Das im Vergleich zum Auftragseingang schwächere Umsatzwachstum resultiert aus der zeitlich versetzten Wirkung zwischen Auftragseingang und Umsatz, verbunden mit dem niedrigen Auftragsbestand zu Jahresbeginn. Vorstandssprecher Klaus Bukenberger sieht den Hauptgrund für die deutliche Marktbelebung in der Auflösung des Investitionsstaus, der sich in den letzten zwei bis drei Jahren gebildet hatte. 'Für das zweite Halbjahr rechnen wir mit einer Normalisierung der Nachfrage und gehen daher von etwas geringeren Wachstumsraten in diesem Zeitraum aus.' Für 2004 insgesamt prognostiziert der Vorstand ein Umsatzplus gegenüber 2003 'von rund zehn Prozent'.

Aufgrund der nach wie vor intensiven Wettbewerbssituation herrscht in der Branche ein unverändert hoher Margendruck. In Verbindung mit den gestiegenen
Material- und Rohstoffpreisen und einem starken Euro führte dies in der Homag Group zu einem Ergebnis der ersten sechs Monate 2004, mit dem Bukenberger nicht zufrieden ist. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum habe sich die Ertragslage allerdings deutlich verbessert. Dies ist nicht zuletzt auf die gesunkenen Kosten durch die verringerte Mitarbeiterzahl zurückzuführen. So waren zum 30. Juni 2004 noch 5.018 Mitarbeiter bei der Homag Group beschäftigt, nach 5.302 Mitarbeitern zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Im September 2004 beginnt der Global Player mit der Erweiterung seines bestehenden Werkes im chinesischen Shanghai. Damit will die Homag Group der wachsenden Bedeutung des asiatischen Marktes gerecht werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit in dieser Region weiter verbessern. Bereits 1993 erkannte der Konzern das Marktpotenzial der Region und produziert seitdem auch in China. In den letzten beiden Jahren hat die Homag Group ihre Produktionskapazitäten vor Ort verdoppelt und will diese mit der aktuellen Erweiterung ihres Werkes um weitere 50 Prozent erhöhen. Zum 30. Juni 2004 waren 160 Mitarbeiter in China in der Produktion beschäftigt. Im Bereich Vertrieb und Service sind an insgesamt acht Standorten in China zusätzlich über 100 Mitarbeiter beschäftigt. (Auf Wunsch erhalten Sie bei pr+co. gerne ein Foto vom chinesischen Produktionsstandort der Homag Group.)

Sehr gut entwickelten sich nach Unternehmensangaben im Berichtszeitraum auch die Märkte in Osteuropa und der GUS. Zurückzuführen sei dies unter anderem auf die Produktionsverlagerungen westeuropäischer Produzenten in diese Länder. Die starken westeuropäischen Märkte konnten ihr hohes Vorjahresniveau halten, während sich das Inland unerwartet gut erholt zeigt. Die Homag Group sieht den Hauptgrund für diese positive Entwicklung in Deutschland eindeutig im aufgelösten Investitionsstau.

Nach den enttäuschenden letzten beiden Jahren zeigte der nordamerikanische Markt im ersten Halbjahr 2004 lediglich eine leichte Erholung. Impulse verspricht sich die Homag Group hier von der Ende August in Atlanta stattfindenden Messe International Woodworking Machinery & Furniture Supply Fair (IWF). Auf dieser wichtigsten Messe für Nordamerika präsentiert der Konzern eine Reihe neuer Produkte und setzt damit auf eine Belebung seines US-Geschäftes.



News-ID: 08S4YNFFRA

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