Holz.net
Vale a pena registar-se! - Clique aqui!
 Utilizador   Palavra-passe   Auto-Login          Registar   Palavra-passe?   A minha Conta   Domingo ,  23.11.2008 
 
Página inicial

Serviços de pesquisa
Forum
Novidades
Anúncios B2B
Anúncios B2C
Anuário
Pressemitteilungen
Oferta de emprego
Procura de emprego
Termos técnicos
Dicionário
Eventos
Obras
Procura de artífices
Catálogos e prospectos
Posteingang
Finanzen (beta)
SMS kostenlos
Adressbuch (beta)

A minha Conta

Partner
Paulus Lager
Rechtsfragen

Diversos
Neuigkeiten
Boletim informativo
Livro de visitas
Acerca de Holz.net
Dicas de pesquisa
Sugestões
FAQ
Condições Gerais
Impresso
Comentário
Tipos de madeira
Livros técnicos sobre madeira
Arquivo de notícias
PDA
Social bookmarks
Geprüftes Mitglied

Webmaster
Campo de pesquisa
Parceiro de pesquisa
Dicas Web
Info RSS

Publicidade & Imprensa
Dados dos média
Imprensa
 

Holz.net - News


Alle News anzeigen | da minha conta | Suchtipps | Gemerkte Nachrichten



Leserbrief  Nachricht versenden    Druckversion

Greenpeace veröffentlicht wissenschaftliche Karten zum Artenschutz


21.03.06

Wissenschaftliche Karten über die letzten Urwälder der Erde sowie zu notwendigen Schutzgebieten in den Weltmeeren hat Greenpeace heute auf der Konferenz des UN-Übereinkommens über Biologische Vielfalt (CBD) in Curitiba/Brasilien veröffentlicht.

Die Waldkarten basieren auf aktuellen, hochauflösenden Satellitenbildern und weltweit einheitlichen Kriterien. Es sind die bisher genauesten und einzigen Karten der letzten intakten Wälder. Demnach existieren nur auf weniger als zehn Prozent der Landfläche der Erde noch intakte Waldlandschaften. Die Meereskarten veranschaulichen, welche 40 Prozent der Hohen See dringend unter Schutz gestellt werden müssen, um die marine Artenvielfalt zu erhalten. Die CBD will das Artensterben bis 2010 "signifikant reduzieren". Greenpeace fordert, ein weltweites Netzwerk von Schutzgebieten an Land und im Meer einzurichten, um dieses Ziel zu erreichen.

"Die Karten sind die wissenschaftliche Grundlage für Politiker, um Schutzgebiete an Land und im Meer einzurichten", sagt Christoph Thies, Waldexperte von Greenpeace International. "Wenn wir dieses Netzwerk von Schutzgebieten nicht in den nächsten 20 Jahren auf die Beine stellen, ist ein Großteil der Tier- und Pflanzenarten für immer verloren."

Nur ein Fünftel der Fläche, auf der nach heutigen klimatischen Bedingungen Wälder wachsen könnten, sind intakte Waldlandschaften. Das sind weniger als zehn Prozent der Landfläche der Erde. Vier Fünftel dieser möglichen Waldfläche sind zerstört, in Plantagen umgewandelt oder durch Straßen, Siedlungen oder industrielle Aktivitäten in kleine Gebiete zersplittert, die sich über weniger als 500 Quadratkilometer erstrecken. Viele dieserkleineren Waldgebiete sind jedoch auch höchst schützenswert. In Europa liegen weniger als drei Prozent dieser großen unberührten Urwälder, vor allem im europäischen Teil Russlands und in Finnland.

Deutschland ist mitschuldig an der Zerstörung der Urwälder. Illegal oder zerstörerisch gefälltes Holz wird fortwährend nach Deutschland importiert. Greenpeace fordert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, das noch unter der rot-grünen Regierung vorgelegte Urwaldschutzgesetz zügig umzusetzen. Es soll Besitz und Handel von Holz aus illegalem Einschlag verbieten.

Prof. Callum Roberts, ein renommierter Meeresbiologe der Universität York in Großbritannien, der die Karten zu den Meeresschutzgebieten mit einem 60-köpfigen Forscherteam erstellt hat, sagt: "Um die Artenvielfalt im Meer zu schützen, haben wir unter anderem die sehr sensiblen Lebensräume der Tiefsee berücksichtigt. Diese werden augenblicklich durch die Grundschleppnetz-Fischerei unwiederbringlich zerstört. Bis Schutzgebiete eingerichtet sind, muss die UN die Fischerei mit Grundschleppnetzen auf der Hohen See dringend verbieten."

Greenpeace ist derzeit in drei Regionen der Erde aktiv, um den Schutz der Artenvielfalt einzufordern: im Amazonas-Urwald aus Protest gegen illegale Abholzung zum Anbau von Soja, mit einer Urwaldschutzstation in Papua-Neuguinea und mit dem Greenpeace-Schiff Esperanza, das auf einer einjährigen Meeresschutz-Expedition auch Piratenfischer aufspüren soll.

 



News-ID: 08X4D4847B

Kommentare (0)



Kommentar schreiben


Der Zeilenumbruch erfolgt automatisch. HTML ist nicht erlaubt.

Name Sie sind nicht angemeldet!
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie angemeldet sein.
Titel
Kommentar

Bitte nur einmal klicken.



 
Idioma
Česky Deutsch English
Español Français Italiano
Magyar Nederlands Polski
Português Русский Svenska



Zur erweiterten Suche




Google

Web www.holz.net

Lesezeichen hinzufügen bei...        | Was ist das?

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Del.ico.us Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Blinkbits Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Smarking Bookmark bei: Netvouz

Partner: Holz.de | Holz-Fachbücher © Holz, timber