Eine positive Geschäftsentwicklung mit überproportionalem Ergebniswachstum führte bei der HOMAG Group AG im Geschäftsjahr 2007 zu Rekordwerten bei allen wichtigen Kennzahlen.
Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Auftragseingang des im SDAX notierten weltweit führenden Herstellers von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie um 19 Prozent auf 747 Mio. Euro (Vj.: 626 Mio. Euro). Nach dem sehr guten Verlauf auch des 4. Quartals 2007 verbesserten sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um über 13 Prozent auf fast 837 Mio. Euro (Vj.: 736 Mio. Euro) und die Gesamtleistung um 16 Prozent auf rund 860 Mio. Euro (Vj.: 741 Mio. Euro). Der Auftragsbestand stieg zum 31. Dezember 2007 um 32 Prozent auf 255 Mio. Euro gegenüber dem Jahresende 2006 (193 Mio. Euro). "Wir haben 2007 das angestrebte profitable Wachstum voll erreicht und blicken auf das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte", fasst Vorstandssprecher Dr. Joachim Brenk das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen.
Für das im Vergleich zum Umsatzwachstum überproportionale Ergebnisplus sind nach Angaben von Brenk das konsequente Kostenmanagement sowie eine nochmalige Steigerung der Produktivität verantwortlich. Somit erhöhte sich das EBITDA vor IPO-Kosten und Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung vorläufig um rund 21 Prozent auf 103,3 Mio. Euro (Vj.: 85,0 Mio. Euro) und das EBT vor IPO-Kosten und Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung stieg um 38 Prozent auf 71,3 Mio. Euro (Vj.: 51,6 Mio. Euro). Noch deutlichere Zuwächse ergeben sich beim Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter, der um 58 Prozent auf 32,0 Mio. Euro (Vj.: 20,2 Mio. Euro) zulegen konnte und dem Ergebnis je Aktie mit einem Plus von 53 Prozent auf 2,12 Euro (Vj.: 1,38 Euro).
Für das laufende Geschäftsjahr 2008 gibt sich der Vorstand der HOMAG Group AG optimistisch: In den ersten beiden Monaten des Jahres hat sich der positive Auftragseingang nach Unternehmensangaben fortgesetzt und lag über Plan, so dass sich laut Vorstandssprecher Brenk bereits abzeichnet, "dass das erste Halbjahr 2008 den bereits guten Vorjahreszeitraum bei Umsatz und Ergebnis nochmals übertreffen wird". Für das Gesamtjahr 2008 wird auch aufgrund des guten Auftragsbestandes ein Umsatzwachstum von mindestens 6 Prozent bei einem mindestens proportionalen Anstieg des EBITDA prognostiziert. Beim Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter rechnet der Vorstand mit einem deutlich überproportionalen Plus von über 30 Prozent, da sich im Vergleich zu 2007 das Zinsergebnis verbessern soll, die IPO-Kosten wegfallen und sich insbesondere die Auswirkungen aus der Unternehmenssteuerreform positiv bemerkbar machen werden.
|
|