Es ist entschieden: Dresden wird „Stadt der Wissenschaft 2006“. Den
Ausschlag für Dresden hatten "die besonders stark gewachsene Verbindung zwischen
Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung" sowie ihre "europäische Ausstrahlung"
gegeben. Oberbürgermeister Ingolf Roßberg: „Wir sind begeistert, dass wir den
Titel gewonnen haben. Damit wird das gewachsene Netzwerk aus Bildungs- und
Forschungseinrichtungen, Technologie- und Wirtschaftsunternehmen gewürdigt und
weiter angespornt.“ Dresden überzeugte die Jury mit einem
strategisch ausgereiften Konzept, das unter dem Slogan „Wo Elemente sich
verbinden“ einerseits eine Vielzahl zielgruppenorientierter
Veranstaltungsformate bietet und andererseits mit der Schaffung neuer Strukturen
für die Weiterentwicklung der beispielgebenden Vernetzung von Stadt,
Wissenschaft und Wirtschaft steht.
Nun gilt es, alle Kräfte zu bündeln und das vielfältige Konzept in die
Realität umzusetzen und damit dem 800-jährigen Stadtjubiläum Dresdens eine
zukunftsträchtige und wegweisende Krone aufzusetzen. „Dresden - Stadt der
Wissenschaften" ist ein Netzwerk, bei dem Elemente aus Stadt, Wissenschaft und
Wirtschaft eine tragfähige Verbindung eingehen. Die Landeshauptstadt Dresden als
Initiator dieses Bündnisses hat das Netzwerk 2004 gegründet. Ziel ist es,
Dresden als zukunftsfähigen Standort für Wissenschaft und Innovationen weiter zu
profilieren und mit wissenschaftlichen Veranstaltungen, dem Aufbau und der
Pflege von Kooperationen und Partnerschaften und mit einer übergreifenden
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bekannt zu machen. Dresdner
Wissenschaftspotenziale werden mehr als bisher für die Öffentlichkeit bewusst
und erlebbar gemacht.
Das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) veranstaltet im Rahmen des
Wissenschaftsjahres gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung
(DGfH), München, am 9.-11. Mai 2006 die Fachtagung „Internationale Möbeltage in
Dresden“. Die Veranstaltung richtet sich an industrielle und handwerkliche
Möbelhersteller, Fachbetriebe für den Innenausbau und die Zulieferindustrie. Die
wissenschaftlich ausgerichtete Veranstaltung setzt sich mit der Überführung
wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in die Praxis der Möbelher-stellung
auseinander. Es werden Trends im Zusammenhang mit der Gestaltung und der
Konstruktion, neue Materialien und Verarbeitungstechnologien, Fortschritte in
der Oberflächenbearbeitung und Prüfung vorgestellt. Eine Podiumsdiskussion zum
Thema „Standort Deutschland“ mit hochrangigen Vertretern der Industrie, des
Handwerks, des Handels, der Qualität und der Forschung wird ein Höhepunkt der
Tagung werden.
Das Netzwerk „Dresden - Stadt der Wissenschaften" repräsentiert eine
Wissenschaftslandschaft, die mit acht Hochschulen, drei Max-Planck-, vier
Leibniz- und neun Fraunhoferinstituten, fünf externe
Industrieforschungseinrichtungen, zahlreichen Kompetenzzentren, Einrichtungen
des Technologietransfers und Netzwerken eine der facettenreichsten Deutschlands
ist. Mit Stadt und Wirtschaft als Förderer, Partner und Nutzer an seiner Seite
ist dieses Forschungspotenzial der Motor für die Zukunft von Dresden.
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